Dürfen Hunde Sauerkraut essen?
Ja, Hunde dürfen Sauerkraut in kleinen Mengen essen, da das Kraut reich an Probiotika ist und damit die Darmflora positiv unterstützt. Industrielles Sauerkraut enthält viel Natrium, was im Übermaß zu Nierenproblemen beim Hund führt. Sauerkraut (auch Sauerkohl) als gelegentliches Leckerli vertragen die meisten Hunde.
Probiotika im Sauerkraut können sich positiv auf akuten Durchfall, entzündliche und chronische Darmerkrankungen sowie Infektionskrankheiten im Magen-Darm-Bereich auswirken. Dies zeigt die Studie “Understanding the canine intestinal microbiota and its modification by pro-, pre- and synbiotics – what is the evidence?” von S. Schmitz et al., die 2016 in der tierärztlichen Zeitschrift “Veterinary Medicine and Science” veröffentlicht wurde. Sauerkraut in kleinen Dosierungen im Barf Futter unterstützt demnach die Hundegesundheit.
Warum dürfen Hunde Sauerkraut essen?
Hunde dürfen Sauerkraut essen, weil das Kraut eine für Hunde gesunde Zusammensetzung von Nährstoffen bietet. Die folgende Liste zeigt die Inhaltsstoffe des Sauerkrauts und warum diese dem Hund gesundheitliche Vorteile bringen.
- Vitamin A: Vitamin A im Sauerkraut sorgt bei Hunden für starke Knochen, gesunde Haut und glänzendes Fell.
- Vitamin C: Vitamin C im Sauerkraut stärkt das Immunsystem und schützt den Hund vor freien Radikalen.
- Vitamin K: Vitamin K im Sauerkraut ist wichtig für die Knochengesundheit und die Blutgerinnung des Hundes.
- Eisen: Eisen im Sauerkraut unterstützt die Zellteilung und die Blutbildung beim Hund.
- Kalium: Kalium im Sauerkraut reguliert den Flüssigkeitshaushalt und die Nervenfunktion beim Hund.
- Probiotika: Probiotika im Sauerkraut fördern beim Hund eine gesunde Verdauung.
- Antioxidantien: Antioxidantien im Sauerkraut tragen zur Erhaltung der Hundegesundheit bei.
- Ballaststoffe: Ballaststoffe im Sauerkraut verbessern die Darmgesundheit und fördern die Verdauung.
Wie dürfen Hunde Sauerkraut essen?
Hunde dürfen Sauerkraut roh und gekocht essen. Rohes Sauerkraut wird dem Hund bei Durchfall und gekochtes Sauerkraut bei Verstopfung gefüttert. Bedenke, dass gekochter Sauerkohl keine probiotische Wirkung mehr hat, da die lebenden Bakterien im rohen Sauerkraut durch die Hitze abgetötet werden.
Hunde dürfen Sauerkraut ausschließlich ungesalzen, ungezuckert und unbehandelt essen. Sauerkraut wird aus Weißkohl hergestellt und dann in den meisten Fällen mit Gewürzen, Zwiebeln, Knoblauch und zum Teil mit Zusätzen ergänzt - diese Lebensmittel und Zusatzstoffe sind für Hunde schädlich. Für Hunde ist Sauerkraut am besten selbst herzustellen, um ungesunde Inhaltsstoffe zu vermeiden.
Welches Sauerkraut dürfen Hunde essen?
Hunde dürfen frisches Sauerkraut in Bio-Qualität essen. Bio-Sauerkraut eignet sich besonders gut für die Fütterung von Hunden, weil das Bio-Kraut wenig Salz und keine anderen Inhaltsstoffe neben Weißkohl enthält. Am besten füttert man Hunden selbst gemachtes Sauerkraut aus 100 % Weißkohl.
Serviere deinem Hund nur dann Sauerkohl aus der Dose oder im Glas, wenn es sich dabei um Kohl aus biologisch-kontrollierten Anbau handelt und sich im Glas bzw. in der Dose ausschließlich Weißkohl und etwas Salz befinden. Sauerkraut mit künstlichen Zusätzen wie Konservierungsstoffen, Aromen, Zucker, Essig, viel Salz oder Gewürzen ist an Hunde nicht zu füttern. Weinsauerkraut dürfen Hunde nicht fressen, da dieser bis zu 2 Prozent Alkohol enthält.
Wie viel Sauerkraut dürfen Hunde essen?
Hunde dürfen etwa 1 Teelöffel bis 3 Esslöffel Sauerkraut (ungefähr 10 bis 60 Gramm) pro Woche essen. Die genaue Menge des Sauerkrauts hängt von der Körpergröße des Hundes ab, da kleine Hunde nur 1 bis 2 Teelöffel, mittelgroße 1 bis 2 Esslöffel und große Hunde 2 bis 3 Esslöffel Sauerkraut pro Woche vertragen.
Von einer größeren Menge Sauerkraut ist bei Hunden abzusehen, da Sauerkraut durch die Fermentierung Säure enthält, die bei Hunden im Übermaß zu Bauchkrämpfen, Blähungen, Erbrechen und Durchfall führt. Hat dein Hund noch nie Sauerkohl gefressen, gib ihm zunächst lediglich einen Teelöffel Sauerkraut und erhöhe die Menge nur, wenn der Vierbeiner das Kraut gut verträgt.
Wie oft dürfen Hunde Sauerkraut essen?
Hunde dürfen Sauerkraut 1 bis 2 Mal pro Woche und nicht als täglichen Bestandteil der Hundemahlzeiten essen. Sauerkraut ist nur gelegentlich an Hunde zu füttern, damit die Säure ihren Magen-Darm-Trakt nicht überreizt. Eine zu häufige Fütterung von Sauerkraut führt bei Hunden zu Bauchschmerzen und Blähungen.
Welche Hunde dürfen Sauerkraut essen?
Alle Hunde dürfen Sauerkraut essen, da er probiotische, entzündungshemmende und verdauungsfördernde Eigenschaften hat. Sauerkraut ist deshalb besonders auch für Hunde mit empfindlichem Magen, chronischen Magenschleimhautentzündungen, Verstopfung, Durchfall und anderen Verdauungsstörungen geeignet.
Sauerkraut ist ein Hausmittel, das bei akutem Wurmbefall oder als Vorbeugung gegen Würmer helfen soll, da die Säure im Kraut die Immunabwehr des Darms unterstützt. Leidet dein Hund unter einer chronischen Krankheit, solltest du zunächst einen Tierarzt konsultieren und ihn fragen, ob er die Fütterung deines Hundes mit Sauerkraut empfiehlt.
Ab wann dürfen Hunde Sauerkraut essen?
Hunde dürfen ab dem erwachsenen Alter (etwa ab 1 bis 1 ½ Lebensjahren) Sauerkraut essen. Für Hundewelpen und Junghunde ist Sauerkraut nicht geeignet, da der empfindliche Magen des jungen Hundes nicht in der Lage ist, den Kohl zu verdauen. Die Portion Sauerkohl ist bei erwachsenen Hunden auf die Größe abzustimmen.
Sauerkraut ist vor allem für alte Hunde nützlich, da es Verdauungsprobleme, die Darmgesundheit und das Immunsystem verbessert, wovon besonders Senioren Hunde profitieren. Betagte Hunde haben einen äußerst feinfühligen Magen, weshalb Sauerkraut nur in sehr geringen Dosierungen zu füttern ist. Reagiert der Senior mit Verdauungsbeschwerden auf das Kraut, stoppe die Sauerkraut-Fütterung deines Hundes.
Dürfen Hunde Sauerkraut in verarbeiteter Form essen?
Nein, Hunde dürfen Sauerkraut in verarbeiteter Form nicht essen, da Sauerkraut beispielsweise mit Speck, Kümmel, Zwiebeln, Knoblauch oder Zusätzen nicht für die Fütterung geeignet ist. Von Sauerkraut als Teil menschlicher Gerichte (z.B. Lasagne oder Auflauf) ist abzusehen, da diese für Hunde giftige Stoffe enthalten.
Frisst der Hund kein rohes Sauerkraut im Futter, besteht die Möglichkeit, die angemessene Menge an Sauerkohl mit laktosefreiem, naturbelassenem Joghurt oder Fleischbrühe zu vermengen. Der Geschmack des Joghurts oder der Fleischbrühe dämpft die Säure und erhöht die Akzeptanz beim Hund gegenüber dem Kraut.
Was sollte man bei der Fütterung von Hunden mit Sauerkraut beachten?
Man sollte bei der Fütterung von Hunden mit Sauerkraut beachten, dass man es wäscht, um die Säure im Kraut zu mildern. Durch die Fermentierung entsteht Milchsäure, die in großen Mengen den Magen des Hundes reizt. Verwende bei der Fütterung deines Hundes nur unbehandeltes, ungewürztes und ungesalzenes Sauerkraut.
Entgegen der Empfehlungen sollte man Sauerkraut nicht an seinen Hund verfüttern, wenn er einen Fremdkörper verschluckt hat. Kontaktiere umgehend einen Tierarzt und handle ausschließlich nach seinem Rat oder bringe deinen Vierbeiner direkt in die Tierklinik, um veterinärmedizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen und den Fremdkörper entfernen zu lassen.
In kleinen Mengen dürfen Hunde Sauerkraut essen, weil es einige gesundheitsfördernde Effekte bietet. Für eine ausgewogene Ernährung deines Hundes ist es wichtig, ihn überwiegend mit Fleisch zu füttern, z.B. mit Barf Fleisch aus unserem Barfshop von Meisterbarf. Hier verkaufen wir hochwertige Barfprodukte für eine artgerechte Ernährung deines Hundes.