Auf dem Bild sind Hundeaufbewahrungsboxen zu sehen. Ein Hund schaut interessiert auf die Boxen.
13. März 2025

Hundefutter Aufbewahrung: Wie sollte man Hundefutter lagern?

Eine angemessene Hundefutter Aufbewahrung ist wichtig, um den Geschmack, die Frische, die Haltbarkeit und die Konsistenz des Futters zu erhalten. Haltbares Hundefutter (Trockenfutter und geschlossenes Nassfutter) ist besonders vor Licht, Wärme, Sauerstoff und Nässe zu schützen. Barf Futter wird im Tiefkühler gelagert.

Licht zerstört die Vitamine im Futter und ändert die Konsistenz, Wärme führt zu einer schnellen Oxidation und einer Zerstörung der Nährstoffe und Nässe fördert die Verderblichkeit sowie die Schimmelbildung des Futters. Beim Nassfutter führt die Berührung mit Sauerstoff zu einem Wachstum von Mikroorganismen (z.B. Schimmel).

Die Raumtemperatur ist bei Hundebesitzern der am meisten übersehene Faktor bei der Lagerung von Hundefutter, obwohl die Wärmeeinwirkung das Verderben besonders bei öligem Futter fördert. Dies zeigte die Studie “A Survey among Dog and Cat Owners on Pet Food Storage and Preservation in the Households” von G. Morelli et al., die 2021 in der wissenschaftlichen Zeitschrift “Animals (Basel)” veröffentlicht wurde. Eine optimale Lagerung von Hundefutter ist daher essenziell, um die hohe Qualität des Futters zu erhalten.

Wie sollte man Trockenfutter lagern?

Man sollte Trockenfutter lagern, indem man es an einem kühlen, trockenen, vor Sonneneinstrahlung geschützten Ort aufbewahrt. Trockenfutter kommt ohne Kühlung im Kühlschrank aus, vorausgesetzt, der Futtersack wird nach Futterentnahme stets luftdicht verschlossen und niemals offen gelagert.

Bei den meisten Futtersäcken mit Trockenfutter gibt es einen vorgefertigten Verschluss, der die luftdichte Lagerung des Futters ermöglicht sowie vor Schädlingen und Schmutz schützt. Alternativ kaufen Hundebesitzer eine Futtertonne, die so konzipiert ist, dass eine luftdichte und lichtundurchlässige Aufbewahrung dank fest-verschließbarem Deckel gewährt wird.

Entscheidet man sich für das Umfüllen des Trockenfutters in eine wiederverwendbare Futtertonne, ist es wichtig, die Tonne nach jedem verbrauchten Futtersack gründlich zu reinigen, um die Entstehung von Futtermilben zu vermeiden. Ein optimaler Ort zur Lagerung des Trockenfutter-Sacks oder der Trockenfutter-Tonne ist im dunklen, trockenen Keller oder in der Vorratskammer ohne direkte Lichteinstrahlung.

Wie sollte man Nassfutter lagern?

Man sollte Nassfutter so lagern, dass es im ungeöffneten Zustand vor Wärme, Feuchtigkeit und Licht geschützt ist. Nach Anbruch der Dose oder der Schale ist das Nassfutter im Kühlschrank luftdicht mit einem Deckel zu lagern, um strenge Gerüche und die Austrocknung des Futters zu unterbinden.

Nassfutter wird im geöffneten Zustand höchstens 2 bis 3 Tage im Kühlschrank gelagert, wobei das Futter auf Raumtemperatur zu bringen ist, bevor es wieder an den Hund gefüttert wird. Die Temperierung auf Raumtemperatur beim Nassfutter ist wichtig, um Verdauungsprobleme beim Vierbeiner aufgrund der Kälte zu vermeiden.

Beschädigtes oder für lange Zeit unter Sonneneinfluss gestandenes Nassfutter ist nicht an Hunde zu verfüttern, da dieses bereits verdorben sein kann oder sich durch den potenziellen Kontakt mit Sauerstoff Bakterien gebildet haben könnten. Nassfutter wird am besten in der Speisekammer oder in einem anderen abgedunkelten Raum gelagert.

Wie sollte man Barf Futter lagern?

Man sollte Barf Futter lagern, indem man es im gefrorenen Zustand im Tiefkühlschrank aufbewahrt. Möchte man das Barf Futter an den Hund verfüttern, wird das Barf aus dem Tiefkühler genommen, die Verpackung entfernt und die Zutaten in einer lebensmittelechten Schale im Kühlschrank für 8 bis 16 Stunden aufgetaut.

Bleiben beim aufgetauten Barf Reste übrig, werden sie für 2 bis 3 Tage im Kühlschrank gelagert und sind in diesem Zeitraum an den Vierbeiner zu füttern. Frische Rohware für Barf Futter (zum Beispiel Muskelfleisch und Innereien) sind innerhalb von drei Tagen zu verbrauchen oder einzufrieren. Tiefgefrorenes Barf Futter ist vollständig aufzutauen, bevor man es dem Hund zu fressen gibt, damit keine Verdauungsbeschwerden entstehen.

Barf Futter wird roh gefüttert, weshalb die richtige Lagerung einer der wichtigsten Aspekte bei der Barf Ernährung ist. Die korrekte Aufbewahrung des Barf Futters ist unbedingt zu berücksichtigen, um die Gesundheit des Hundes durch kontaminiertes oder verdorbenes Fleisch nicht zu gefährden. Die von menschlichen Lebensmitteln getrennte Lagerung des Barf Futters ist wichtig, um die Gesundheit des Menschen nicht in Gefahr zu bringen.

Worauf sollte man bei der Aufbewahrung verschiedener Hundefutter achten?

Man sollte bei der Aufbewahrung verschiedener Hundefutter auf das Mindesthaltbarkeitsdatum und das Datum der Produktion achten. Jedes Hundefutter weist eine andere Haltbarkeit auf, die anhand des MHD zu identifizieren ist. Hundefutter darf nach dem MHD nur verfüttert werden, wenn es den Seh- und Riechtest besteht.

Beachte, dass in den meisten Fällen Trockenfutter 12 bis 18 Monate, Nassfutter 24 bis 36 Monate (geschlossen) und Barf Futter bis zu 2 Jahre (tiefgefroren) bzw. maximal 3 Tage (gekühlt) haltbar ist. Kaufe beim Trockenfutter am besten häufiger kleine Futtersäcke, anstatt einen Futtersack einmal im Vierteljahr, um ein vorzeitiges Verderben des Futters und die Bildung von Futtermilben zu vermeiden.

Berücksichtige stets die Lagerungsanweisungen auf der jeweiligen Hundefutter-Verpackung und halte dich daran, um die vorgesehene Haltbarkeit zu gewährleisten. Das Hundefutter ist nur dann bis zum Mindesthaltbarkeitsdatum frisch, wenn man sich an die Hygienevorschriften und die oben empfohlenen Aufbewahrungstipps hält.

Lagerst du Hundefutter im Kühlschrank, bewahre dies stets getrennt von menschlichen Lebensmitteln auf. Lagerst du das Hundefutter in einem abgedunkelten, kühlen Raum, meide die Aufbewahrung des Futters in der Nähe von Putzmitteln oder anderen Chemikalien, da die Dämpfe das Futter kontaminieren.

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