Hundefutter Beratung Online - Kostenloser Rat
Von einer Hundefutter Beratung Online profitieren alle Hundebesitzer, die sich unsicher bei der optimalen Art, Menge und Zubereitung des Futters ihres Vierbeiners sind. Hochwertige Beratungen bieten vor allem Tierärzte mit einer Spezialisierung auf Tierernährung oder mehrjähriger Erfahrung in der Futtermittelberatung.
Bei der Hundefutter Beratung ist auf selbsternannte Hundeernährungsberater zu verzichten, da diese nicht in der Lage sind, entsprechende Qualifikationen oder eine passende Ausbildung vorzuweisen. Ist der gewählte Hundefutter Berater kein Tierarzt, ist der Nachweis mehrerer Weiter- oder Fortbildungen und eine mehrjährige Erfahrung als erfolgreicher Berater im Bereich der Hundeernährung nachzuweisen.
Die meisten Hundebesitzer, die beispielsweise einen übergewichtigen Hund haben,
möchten lieber das Gewicht ihres Hundes durch eigenständige Ernährungsumstellung, mehr Bewegung und Verzicht auf Leckerlis reduzieren, bevor sie den Tierarzt aufsuchen. Dies ergab die Studie “Dog obesity: veterinary practices' and owners' opinions on cause and management” von I. M. Bland et al., die 2010 in der Zeitschrift “Preventive Veterinary Medicine” veröffentlicht wurde. Eine eigenhändige Ernährungsumstellung bei Hunden ist jedoch potenziell gefährlich und kann der Hundegesundheit schaden.
Wann ist eine Hundefutter Beratung sinnvoll?
Eine Hundefutter Beratung ist sinnvoll, wenn man einen neuen Hund hat, man auf Barf Fütterung umstellen will, der Hund besondere Bedürfnisse hat, man Fragen zur Ernährung hat, der Hund zu Harnsteinen neigt und man Unsicherheit bei der Fütterung seines Hundes verspürt.
Die nachfolgende Liste zeigt, wann eine Hundefutter Beratung sinnvoll ist.
- Neuer Hund: Eine Hundefutter Beratung ist sinnvoll, wenn man sich in naher Zukunft einen neuen Hund jeglichen Alters zulegt. Neue Hundebesitzer profitieren von einer professionellen Futterberatung, da sie sich dabei über die verschiedenen Hundefutter-Sorten, inklusive ihrer Vor- und Nachteile informieren und Fütterungstipps von Experten erhalten.
- Barf Fütterung: Möchten Hundehalter auf die Barf Fütterung umsteigen, ist eine Hundefutter Beratung sinnvoll, da bei einer Rohfütterung viel mehr Maßnahmen bei der Fütterung, der Hygiene und der Lagerung von Barf zu ergreifen sind als bei industriellem Hundefutter. Bei der Barf Fütterung liegt es in der vollständigen Verantwortung des Hundebesitzers, die einzelnen Mahlzeiten für den Hund mit den passenden Zutaten zusammenzustellen.
- Besondere Bedürfnisse: Hat ein Hund besondere Bedürfnisse bei der Ernährung, ist eine Hundefutter Beratung zu empfehlen. Hunde mit Verdauungsproblemen, einer chronischen Krankheit, Futtermittelunverträglichkeiten, Über- oder Untergewicht, einer Allergie und mit anderen gesundheitlichen Problemen haben andere ernährungsbedingte Bedürfnisse als gesunde Hunde. Auch Senioren und Welpen haben spezifische Ernährungsbedürfnisse, die gemeinsam mit den Hundefutter Berater identifiziert werden.
- Fragen zur Ernährung: Haben Hundebesitzer spezifische Fragen zur Ernährung ihres Vierbeiners, ist eine Hundefutter Beratung sinnvoll, da Tierärzte und Ernährungsberater für Hunde jegliche Fragen beantworten und zusätzliche Fütterungsempfehlungen aussprechen. Die Ernährungsberater für Hunde bieten Hundehaltern zudem ihre Unterstützung bei der Auswahl des optimalen Futters an.
- Neigung zu Harnsteinen: Für einen Hundehalter, dessen Hund eine Neigung zu Harnsteinen hat (z.B. bei Leishmaniose, Rheuma oder Gicht) ist eine Hundefutter Beratung sinnvoll, da diese Hunde einer purinarmen Ernährung bedürfen. Auch Dalmatiner, die einen genetischen Defekt im Purinstoffwechsel haben, benötigen purinarme Nahrung, weshalb für Dalmatiner-Besitzer eine Futterberatung zu empfehlen ist.
- Unsicherheit: Für jeden Hundebesitzer, der einen Hund hat und Unsicherheit bei der täglichen Fütterung verspürt, ist eine Hundefutter Beratung sinnvoll. Unsicherheiten führen bei der Fütterung von Hunden im schlimmsten Fall zu einer dauerhaften Fehlernährung, die die Gesundheit des Vierbeiners nachhaltig schadet. Berater für Hundefutter nehmen dem Hundehalter die Unsicherheit und geben ihm Tipps für die täglichen Mahlzeiten.
Was sollten Hunde essen?
Hunde sollten überwiegend Fleisch (Muskelfleisch, Knochen, Innereien) und etwas Obst und Gemüse essen. Mangelt es dem Hund an bestimmten Nährstoffen oder Mineralien, sind Zusätze zum täglichen Futter beizumischen. Bei Hunden entscheidet man sich für Trockenfutter, Nassfutter, Bar, Brühbarf oder selbst gekochtes Hundefutter.
Beim Futter für Hunde ist es wichtig, sich für hochwertiges Fleisch als Hauptbestandteil jeder Hundemahlzeit zu entscheiden. Als hundefreundliches Gemüse gelten unter anderem Karotte, Pastinake, Fenchel, Kürbis und Spinat. Als Obst eignen sich für Hunde besonders Beeren, Äpfel, Birnen und Bananen. Hundefutter sollte frei von Zucker, minderwertigem Getreide als Füllstoff und künstlichen Zusatzstoffen sein, um die Hundegesundheit nicht zu gefährden.
Eine abwechslungsreiche, bedarfsgerechte und ausgewogene Ernährung ist bei Hunden wichtig. Eine spezifische Futterart (Nassfutter, Trockenfutter, Barf, Brühbarf oder selbst gekochtes Futter) sollte jedoch stets eingehalten werden. Die Konzentration auf eine einzige Futterart ist wichtig, um das Magen-Darm-System des Hundes nicht zu belasten. Bei einer qualifizierten Hundefutter Beratung wird dem Hundehalter die passende Fütterungsart mit den optimalen Zutaten für das Futter empfohlen.
Wie berechnet man die richtige Futtermenge?
Man berechnet die richtige Futtermenge für Hunde, indem man das Körpergewicht des Hundes mit 0,02 oder 0,03 multipliziert. Ausgewachsene Hunde benötigen 2 % bzw. bei hoher Aktivität 3 % ihres Körpergewichts an Futter pro Tag. Senioren Hunde erhalten 2 % ihres Gewichts an Futter pro Tag, Welpen 6 bis 8 % und Junghunde 5 bis 7 %.
Besonders bei Welpen und Junghunden ist es wichtig, den Hund regelmäßig zu wiegen, um die Futtermenge entsprechend dem Gewicht anzupassen. Bedenke, dass es sich bei den Empfehlungen zur Berechnung der richtigen Futtermenge für Hunde nur um ungefähre Richtwerte handelt. Bei der Bestimmung der passenden Futtermenge für den Vierbeiner spielen neben dem Körpergewicht die Größe, das Alter, die Rasse, das Aktivitätslevel und der Gesundheitszustand des Hundes eine wichtige Rolle.
Besonderheiten bei der Berechnung der Futtermenge des Hundes stellen Vierbeiner mit Über- bzw. Untergewicht und Krankheiten sowie Allergiker, Senioren Hunde und Welpen dar. Für diese Vierbeiner ist die Futtermenge unbedingt individuell zu berechnen. Als Anhaltspunkt für die richtige Futtermenge sind auch die Fütterungsempfehlungen auf der Verpackung des jeweiligen Futters zu beachten, wenn es sich um Alleinfuttermittel handelt.
Für die exakte Berechnung der Futtermenge ist am besten ein Experte für Hundeernährung, ein Hundefutter Berater oder ein spezialisierter Tierarzt zu konsultieren, um eine Fehlernährung mit zu wenig oder zu viel Futter in Zukunft zu vermeiden. Mit der Berechnung des individuellen Nährstoff- und Kalorienbedarfs des Hundes wird gleichzeitig die richtige Menge des Futters ermittelt.
Wie oft sollte man Hunde füttern?
Erwachsene Hunde sollte man 1 bis 2 Mal pro Tag füttern, Welpen (ab der 4. Lebenswoche bis zu einem halben Lebensjahr) 4 bis 5 Mal kleine Mahlzeiten und Junghunde ab einem halben Jahr 3 bis 4 Mahlzeiten pro Tag. Ab etwa 12 bis 18 Monaten werden Hunde dann je nach Belieben 1 bis 2 Mal am Tag gefüttert.
Hundebesitzern ist es selbst überlassen, ob sie ihren Hund 1 oder 2 Mal pro Tag füttern, wichtig ist es, die ausgerechnete Gesamtfuttermenge pro Tag auf die einzelnen Mahlzeiten aufzuteilen. Große, aktive, trächtige, säugende und beruflich genutzte Hunde sollten mindestens 2 Mal pro Tag gefüttert werden, um die Energiezufuhr über den Tag zu verteilen. Bei Inanspruchnahme einer Hundefutter Beratung wird eine Empfehlung für die passende Fütterungshäufigkeit deines Hundes ausgesprochen.
Worauf sollte man bei der Hundefütterung achten?
Bei der Hundefütterung sollte man auf folgende Dinge achten: eine angemessene Wasserzufuhr, Futter in Raumtemperatur, eine Futterstelle ohne Sonne, keine giftigen Lebensmittel, die Qualität der Zutaten, die richtige Zusammensetzung, Leckerlis berücksichtigen und regelmäßige Untersuchungen.
Worauf man bei der Hundefütterung achten sollte, ist der nachfolgenden Liste zu entnehmen.
- Angemessene Wasserzufuhr: Neben dem Futter ist bei der Hundefütterung stets auf eine angemessene Wasserzufuhr beim Hund zu achten. Eine passende Wasserzufuhr ist besonders bei der Fütterung von Trockenfutter wichtig, da Trockenfutter höchstens zu 10 % aus Wasser besteht und Hundebesitzer deshalb auf das ausreichende Trinken beim Hund zu achten haben. Nassfutter, Barf und selbst gekochtes Futter weist zwar einen hohen Wassergehalt auf, dennoch ist frisches Wasser für Hunde stets zur Verfügung zu stellen.
- Futter in Raumtemperatur: Hundefutter, das einer Kühlung bedarf (z.B. offenes Nassfutter, Barf oder Zutaten für selbst gekochtes Hundefutter), ist auf Raumtemperatur zu bringen, indem es entweder 30 Minuten vor der Fütterung aus dem Kühlschrank genommen oder im Falle von tiefgefrorenen Zutaten ausreichend aufgetaut wird. Hundefutter in Raumtemperatur ist wichtig, um beim Hund Verdauungsbeschwerden aufgrund von zu kaltem Futter zu vermeiden.
- Futterstelle ohne Sonne: Bei der Fütterung von Hunden sollte eine Futterstelle ohne Sonne gewählt werden, um das Futter vor direkter Sonneneinstrahlung zu bewahren. Ein Futternapf in der Sonne sorgt dafür, dass das Futter schneller verdirbt, sich Bakterien auf dem Futter bilden und Vitamine sowie wichtige Nährstoffe verloren gehen. Stelle den Hundenapf an einem schattigen, kühlen Ort auf, an dem der Hund ungestört fressen kann.
- Keine giftigen Lebensmittel: Füttere deinem Hund keine giftigen Lebensmittel wie zum Beispiel Knoblauch, Zwiebeln, Muskatnuss, Weintrauben, Rosinen, Avocado, rohe Hülsenfrüchte und Macadamianüsse. Die passende Auswahl der Zutaten ist besonders bei Barf oder selbst gekochtem Hundefutter wichtig, um den Hund nicht zu schädigen oder zu vergiften. Bei Unsicherheiten wird bei der Hundefutter Beratung eine Liste mit giftigen Lebensmittel an den Hundebesitzer ausgehändigt.
- Qualität der Zutaten: Achte bei der Fütterung deines Hundes auf die Qualität der Zutaten im Futter. Vergewissere dich, dass sich im Trocken- oder Nassfutter keine schädlichen Inhaltsstoffe befinden. Zusatzstoffe, Zucker, minderwertige Schlachtabfälle, Pflanzenabfälle und Fleischmehl im Hundefutter weisen auf eine schlechte Qualität des Futters hin und sind nicht an die Vierbeiner zu verfüttern. Hundefutter sollte ausschließlich natürliche, hochwertige Zutaten enthalten.
- Richtige Zusammensetzung: Berücksichtige bei der Fütterung deines Hundes die richtige Zusammensetzung des Futters (70 bis 80 % Fleisch, 20 bis 30 % Obst und Gemüse). Besonders bei Barf ist es wichtig, die richtige Komposition und die Zutaten in passender Menge zu wählen, damit beim Hunde keine Über- oder Unterversorgung entsteht. Vergewissere dich auch beim Nass- und Trockenfutter, dass es die optimale Zusammensetzung der Zutaten hat und als Alleinfuttermittel ausgeschrieben ist.
- Leckerli berücksichtigen: Bei der Fütterung des Hundes ist neben den Hauptmahlzeiten auch die Gabe von Leckerli zu berücksichtigen, da diese zur täglich empfohlenen Futtermenge hinzugerechnet werden müssen. Gibst du deinem Hund Leckerli zur Belohnung oder Kausnacks für die Beschäftigung, ist die Kalorienzahl der jeweiligen Produkte von der Gesamtfuttermenge des Tages abzuziehen - die Hauptmahlzeiten bestehen dann entsprechend aus weniger Zutaten bzw. weniger Kalorien.
- Regelmäßige Untersuchungen: Eine regelmäßige Untersuchung des Hundes ist für die tägliche Fütterung des Hundes wichtig, um anhand des Körpergewichts, dem Fellzustand, der Augen, der Muskelmasse, der Blutbilder und anderer Anhaltspunkte eine mögliche Unter- oder Überversorgung von Nährstoffen beim Hund festzustellen.
Besonders bei Welpen ist es wichtig, sie regelmäßig auf die passende Ernährung zu untersuchen, da das Futter bei Welpen aufgrund des ständigen Wachstums alle 2 Wochen anzupassen ist. Zusammen mit den regelmäßigen Untersuchungen profitieren Hundehalter beim Tierarzt von einer Hundefutter Beratung.
Individuelle Hundefutter Beratung
Eine individuelle Hundefutter Beratung ist von jedem Hundebesitzer in Anspruch zu nehmen, um verschiedene Fütterungsvarianten kennenzulernen und mit Hilfe von erhaltenen Ernährungsempfehlungen und Fütterungstipps durch Hundeexperten einen passenden Fütterungsplan mit Rationsberechnung aufzustellen.
Bei einer Hundefutter Beratung profitieren Hundehalter von einer umfassenden, transparenten, kompetenten und budgetfreundlichen Auskunft zum passenden Futter für ihren Vierbeiner. Bei den meisten Hundefutter Beratungen wird vom Hundebesitzer zunächst ein Fragebogen zum derzeitigen Zustand des Hundes ausgefüllt, woraufhin das Beratungsgespräch (online oder in Persona) stattfindet.
Die meisten Hundebesitzer bevorzugen eine Hundefutter Beratung Online, da dabei keine Anfahrt notwendig ist und somit wertvolle Zeit gespart wird. Hast du Fragen zum Hundefutter oder zur Ernährung von Hunden, dann kontaktiere uns gerne über das Kontaktformular unserer Website. Wir von Meisterbarf arbeiten mit Tierärzten, Biologen und Ernährungswissenschaftlern für Hunde zusammen, was uns zu einem optimalen Ansprechpartner für Hundeernährung macht.