Welches Futter für Hunde ist gut & richtig?
Das Futter, das für Hunde gut und richtig ist, besteht aus Fleisch (inklusive Innereien und Knochen), Gemüse, Obst und in manchen Fällen zusätzlich aus natürlichen Ergänzungsmitteln (z.B. Öl oder Eierschalenpulver). Eine Ernährung mit essenziellen Nährstoffen und ohne schwer verdauliche Füllstoffe ist für Hunde wichtig.
Für die richtige Fütterung passt man die Mahlzeiten an die individuellen Bedürfnisse seines Hundes an, z.B. hinsichtlich Futtermenge und Nährstoffbedarf. Adult Futter gibt man Hunden abhängig von ihrer Rasse und Größe ab dem 12. oder ab dem 15. bis 18. Lebensmonat. Für Welpen und Junghunde eignet sich spezielles Welpenfutter.
Aufgrund fehlender EU-Normen für Tierfutter hinsichtlich der mikrobiologischen Zusammensetzung und der Anzahl der Mikroorganismen besteht die Gefahr, dass manche Hundefuttersorten minderwertig sind und gesundheitliche Risiken für Tier und Mensch bergen. Das zeigte die Studie “Evaluation of nutritional value and microbiological safety in commercial dog food” von K. Kazimierska et al., die 2021 in der Zeitschrift “Veterinary Research Communications” veröffentlicht wurde.
Für die Auswahl des richtigen Futters für deinen Hund ist daher eine strenge Kontrolle erforderlich, um sich über die verwendeten Zutaten und die Herkunft des Hundefutters im Klaren zu sein. Bei Meisterbarf bieten wir eine große Auswahl von hochwertigen und günstigen Barf Produkten, die für eine richtige Ernährung deines Hundes sorgen.
Welches Futter ist das richtige für meinen Hund?
Das richtige Futter für deinen Hund sollte zu 70 bis 80 % aus tierischen und zu 20 bis 30 % aus pflanzlichen Komponenten bestehen. Für welche Futterart (Nassfutter, Trockenfutter, Barf, selbst gekochtes Futter oder Brühbarf) sich Hundebesitzer entscheiden, hängt von den ernährungsbedingten Bedürfnissen des Hundes ab.
Hundehalter sollten sich stets für eine Futtervariante entscheiden und bei dieser Variante bleiben, um Magen-Darm-Verstimmungen zu vermeiden. Hunde im hohen Alter oder mit Zahnproblemen benötigen beispielsweise weiches Futter mit hohem Flüssigkeitsanteil wie Nassfutter oder püriertes Barf. Trockenfutter oder Barf mit hoher Kalorienzahl eignet sich für sehr aktive oder untergewichtige Hunde.
Hat dein Hund Durchfall, benötigt er selbst gekochte Schonkost oder spezielles Magen-Darm-Futter. Leidet dein Hund unter Haarausfall, benötigt er hochwertige Vitamine, Omega-Fettsäuen, sowie Spurenelemente wie zum Beispiel Zink und Eisen. Die Zugabe von bestimmten Nährstoffen ist besonders leicht beim Barfen umzusetzen, da bei Barf der Hundebesitzer vollständig selber bestimmt, welche Zutaten in die Mahlzeiten des Vierbeiners integriert werden.
Das richtige Futter für den Hund hängt neben den Bedürfnissen des Vierbeiners von der Lebenssituation des Besitzers, seinem Budget und der zur Verfügung stehenden Zeit ab. Die Zubereitung von selbst gekochtem Hundefutter und Barf benötigt etwas mehr Zeit und Platz als die Fütterung von Trockenfutter aus einem Futtersack oder Nassfutter aus Dosen. Das Wichtigste bei der Wahl des richtigen Futters für Hunde ist, dass der Vierbeiner ausreichend Vitamine, Mineralien, Nährstoffe und Spurenelemente erhält, ohne dabei unnötige Füllstoffe, Industriezucker oder schädliche Zusatzstoffe zu fressen.
Wie füttert man einen Hund richtig?
Man füttert einen Hund richtig, indem man ihm nur so viele Nährstoffe und Kalorien pro Tag zuführt, wie es sein täglicher Bedarf erfordert. Der tägliche Nährstoff- und Kalorienbedarf des Hundes hängt vom Alter, Körpergewicht, Aktivitätslevel, Gesundheitszustand sowie von seiner Größe, seinen Krankheiten und seinen Allergien ab.
Eine Hundemahlzeit besteht mindestens zu 70 % aus Fleisch, das sich aus 50 % Muskelfleisch (z.B. vom Huhn, Rind, Kaninchen oder Wild), 20 % Pansen, 15 % Innereien (z.B. Leber, Nieren, Milz, Pansen oder Nieren) und 15 % Knochen zusammensetzt. Die anderen 30 % der Mahlzeit setzen sich aus 75 % Gemüse (z.B. Zucchini, Sellerie, Gurke oder Brokkoli) und 25 % Obst (z.B. Beeren, Banane, Apfel und Birne) zusammen.
Die Menge der Zutaten und Inhaltsstoffe sind demnach bei der Fütterung an die individuellen ernährungs- und gesundheitsbedingten Bedürfnisse des Vierbeiners anzupassen. Beim Barf, Brühbarf und selbst gekochten Hundefutter ist die Überwachung der Zutatenverhältnisse einfach, da man dieses Hundefutter selbst zusammenstellt.
Beim Trocken- und Nassfutter gestaltet sich die Kontrolle über die Komponenten und deren Portionierung schwieriger, da es sich bei den Mengenangaben auf den jeweiligen Verpackungen in den meisten Fällen um geschlossene Deklarationen und schwer nachvollziehbare Bezeichnungen handelt.
Entscheide dich deshalb bei der Fütterung deines Hundes für ein Futter, bei dem du genau weißt, welche Zutaten in welchen Mengen enthalten sind. Säubere den Napf deines Hundes nach jeder Fütterung und lagere übrig gebliebenes Futter im Kühlschrank. Bei Unsicherheiten der Fütterung oder bei Anzeichen von Allergie- oder Unverträglichkeitssymptomen, ist unbedingt der Tierarzt zu Rate zu ziehen, um eine Fehl- oder Mangelernährung zu vermeiden.
Ab wann füttert man Hunden Adult Futter?
Hunden füttert man ab dem 12. und spätestens ab dem. 18. Lebensmonat Adult Futter. Kleine Hunderassen bekommen Adult Futter bereits ab dem 12. Monat, da sie bis zu diesem Zeitpunkt ausgewachsen sind. Große Hunderassen erhalten erst ab dem 15. bis 18. Monat Adult Futter, da das Wachstum erst dann abgeschlossen ist.
Welpen erhalten erst dann Adult Futter, wenn sie ihre Zielgröße erreicht haben und ihr Gebiss vollständig ausgebildet ist, weshalb die Umstellung von Welpen- auf Adult-Futter von der Rasse des Hundes abhängt. Der Unterschied zwischen Welpenfutter und Adult Futter liegt im Protein- und Energiegehalt, da Welpen mehr Energie und Eiweiß für ein gesundes Wachstum benötigen als erwachsene Hunde.
Welpen erhalten bis zu 4 Portionen täglich, bis sie ein Alter von 6 bis 9 Monaten erreicht haben. Die Anzahl der Mahlzeiten wird ab dem 6. bzw. 9. Lebensmonaten langsam reduziert. Die Umstellung ab dem 12. bzw. 18. Monat von Welpenfutter auf Adult Futter ist stufenweise durchzuführen, damit sich der Magen-Darm-Trakt des Hundes langsam an die neue Rezeptur und die angepassten Nährstoffe gewöhnt. Gesunde erwachsene Hunde werden in den meisten Fällen nur noch 1 bis 2 Mal gefüttert.
Welches Futter ist für Welpen geeignet?
Das Futter, das für Welpen geeignet ist, ist ein spezielles Welpenfutter, das auf das gesunde Wachstum und ihren hohen Energiebedarf in den ersten Monaten ausgelegt ist. Welpen erhalten ab der 4. bis 5. Woche mehrere kleine Portionen Welpenfutter pro Tag, nachdem sie ausschließlich mit Muttermilch gefüttert wurden.
Welpen benötigen mehr Futter als adulte Hunde, denn sie haben einen besonders hohen Nährstoff- und Energiebedarf und benötigen hochwertiges Eiweiß sowie abgestimmte Mengen an Mineralstoffen (besonders Calcium und Phosphor) und Spurenelementen (vor allem Kupfer und Zink), für ein gesundes Wachstum.
Es ist wichtig, bei der Welpenfütterung ausschließlich spezielle Futtersorten für Welpen oder Junioren zu wählen. Welpenfutter muss weich und leicht verdaulich für die jungen Hunde sein, da ihr Magen-Darm-System und ihre Zähne noch nicht vollständig entwickelt sind. Ein ausschließlich für Welpen hergestelltes Futter hat bereits die notwendige Zusammensetzung für eine gesunde Entwicklung der jungen Hunde. Beim Barfen von Welpen ist eine ausgiebige Recherche der Futterzusammensetzung notwendig, wenn man nicht auf ein Fertigbarf für Welpen und Junior Hunde zurückgreift.
Bei großen Hunderassen sollte eine Überfütterung in der Welpenzeit vermieden werden, um ein zu schnelles und übermäßiges Wachstum zu unterbinden. Für Welpen mit einem hohen Zielgewicht gibt es besonderes Juniorfutter. Lasse dich am besten von einem Tierarzt beraten, welches Futter am besten für deinen Welpen geeignet ist und was du bei der Fütterung deines jungen Hundes beachten solltest.
Welches Futter ist für Junghunde geeignet?
Für Junghunde ist Welpenfutter geeignet. Im Gegensatz zu Welpen erhalten Junghunde nur noch 2 bis 3 Mahlzeiten pro Tag. Junghunde haben ein höheres Gewicht und sind größer, weshalb der Kalorien- und Nährstoffbedarf vom Junghund anders ist als vom Welpen.
Junghunde in der Wachstumsphase benötigen hochwertiges Protein, viel Calcium und Phosphor sowie eine ausreichende Versorgung an Jod, Zink, Mangan und Kupfer. Im Gegensatz zu Welpen haben Junghunde einen reduzierten Energiebedarf und erhalten deshalb weniger Futter, um Übergewicht bereits in der Wachstumsphase zu vermeiden. Die Futtermenge und die Zusammensetzung des Futters sind bei Welpen und Junghunden wöchentlich anzupassen, da ihre Bedürfnisse sich regelmäßig ändern.
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